Wenig Hoffnung für Anleger vor Gericht

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Während Händler von Anleihen ihre Provisionen behalten dürfen, stehen die Ansprüche von Anlegern bei Insolvenz einer Kapitalanlagegesellschaft ganz hinten an. Kein Wunder, daß die Kommentare in einem artikel der Stiftung Warentest verhalten optimistisch sind. Ein FOCUS-Artikel beleuchtet realistisch die Situation. Warum wurden vor einem Jahr Rufer in der Wüste noch ausgelacht? Sind Sie auch betroffen?
Man stelle sich das vor: Da werden weltweit Papiere verschoben und verscherbeln, für die es weder eine hundertprozentige Wertdeckung gibt noch eine weitere Deckung für die Verwaltungskosten und Provision. Hier wird auf Kosten der Anleger eine Wertschöpfung vorgenommen, die alle Interessen schützt, nur nicht die von Anleger. Die sind nur Kapitalvieh bereit zur Notschlachtung.
Wem das zu kraß erscheint, der mache sich kundig. Zum Beispiel in einem Artikel von Johann Türk: "Allerdings ist es ein Irrtum, zu glauben, die Volkswirte der kaufenden Banken hätten nicht gewusst, was sie da kaufen. Ihnen war aber klar, dass das gesamte System zusammenbrechen würde, und sie ihre Vermögen und ihre Macht verlieren würden, wenn sie die Geldwirtschaft der USA nicht mit den Milliarden ihrer Institute unterstützten. Es war ja ohnehin nicht ihr Geld."
Stiftung Warentest und FOCUS trauen sich inzwischen auch, Dinge beim Namen zu nennen, weil es nicht mehr anders geht. Die Gutmenschen, die diese Blätter abonniert haben, schweigen inzwischen. Es gibt nichts mehr schönzureden und schönzuschreiben.
Ist dies ein neues Sprichwort von Minister Steinbrück: "Die Welt wird eine andere sein!" ?
Walter K. Eichelburg ist wohl doch mehr als nur ein Verkäufer von Seminaren, in denen Wissen in finanziellen Angelegenheiten vermittelt wird.
Hans Kolpak
Jura-Weblog
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