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Vorurteile: Geborgen in der Fachgruppe

abgelegt im Archiv Menschliches am 27.08.08

Für wen schrieb Justus A. Bonus am 1. Juni 2004 die Kolumne bzw. Glosse "Ein Vorurteil namens Ursula"? Für Juristen oder für Menschen? Wem nützt es, die Gesellschaft in Fachfremde und Juristen einzuteilen?


Das Wort "Juristen" können Sie durch "Mediziner" und jeden beliebigen Stand oder soziale Schicht ersetzen. Ich brauchte mir nie Gedanken über Aversion zwischen Fakultäten zu machen. Ich gehörte nie einer an. Was sind das nur für Leute, die hypersensibel reagieren und Fachfremden all das Anheften, was aus ihrer eigenen Schattenwelt emporschießt?

Es mag zwar bluten, wenn zwei Arbeiter sich gegenseitig in die Fresse hauen, aber was unterscheidet die beiden von zwei Akademikern, die mit Worten aufeinander einstechen und dabei noch gönnerhaft auf solche herabblicken, die sie unter sich wähnen? Ich finde beide Situationen durch und durch bescheuert.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Welt durch Augen wahrzunehmen. Gleichmacherei in Gruppen ist absurd, gewonnen wird nichts. Es werden lediglich neue Lügen aufgebaut, die schnell wie Kartenhäuser im Wind zusammenbrechen.

Hans Kolpak
Jura-Weblog

Permalink: Vorurteile: Geborgen in der Fachgruppe

Tags: Fach  Mediziner  Juristen  Fakultät 

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