Vorratsdaten extrem

Nicht das zukünftig "nur" alle Kommunikationsdaten (Uhrzeit / Standorte der Kommunizierenden / teilweise direkt Inhalte etc.) auf Vorrat ein halbes Jahr gespeichert werden, nein diese persönlichen Daten eines JEDEN (!!!) Bürgers sollen sodann noch an 52 weitere Staaten weitergegeben werden.
Darunter solch eloquente und für ihre herausragenden bürgerrechte bekannte Staaten wie Azerbaijan, Russland und natürlich nicht zuletzt unseren superverbündeten gegen die Achse des Bösen – die USA.
Das ganze soll über einen Beitritt zur sog. "Übereinkommen des Europarats über Computerkriminalität", kurz "Cybercrime-Konvention" genannt, erfolgen.
Aufgrund der damit verbundenen Datenströme ins Ausland, muss davon ausgegangen werden, dass die Speicherdauer von 6 Monaten keinesfalls in der Realität eingehalten wird, sondern vielmehr der gesamte Datenbestand weltweit verstreut ein "ewiges" Leben haben wird.
Interessant hierbei wären auch Haftungsfragen, wenn mittels der auf staatliche Anordnung gesammelten Daten mit in diesen enthaltenen Informationen Straftaten begangen werden. Bestellbestätigungen von Online-Transaktionen enthalten gern einmal die Bankdaten, Lieferadressen und Visa- oder Mastercard-daten – und das alles in den Händen Azerbeijanischer oder Russischer Sicherheitsexperten.
Mir stehen die Nackenhaare zu berge…
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