Urteil im Ehrenmordprozess

Zu 15 Jahren Haft und aufgrund besonderer Schwere einer darüber hinausgehenden Sicherungsverwahrung wurde Kazim M. von einem Münchner gericht verurteilt. Der Täter, ein Iraker, hatte seine frisch von ihm geschiedene Frau auf offener Straße angegriffen, niedergestochen, mit Benzin übergossen und bei noch lebendigem Leibe verbrannt.
Die gesamte Greultat geschah darüber hinaus vor den Augen des fünfjährigen Sohnes. Angeblich habe er diese Tat im Einvernehmen der Familie des Opfers vorgenommen, sagte Kazim M. im Schlusswort des Prozesses aus, und "dass er sehr froh sei die Tat begangen zu haben".
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