Schweigepflicht des Arztes – Deckmantel zum Geldverdienen ?

Ein Ansinnen des Bundesgesundheitsministeriums, dass Ärzte den Krankenkassen mitteilen wenn es Komplikationen mit Piercings, Tatoos u.ä. gibt, lehnen diese, respektive deren Bundesverband strikt ab. "Das ist ein Generalangriff auf die ärztliche Schweigepflicht", so die Bundesärztekammer.
Das bundesgesundheitsministerium arbeitet aktuell an einem Gesetzentwurf, nach welchem Patienten bei solchen (faktisch selbst zugefügten) Komplikationen und den daraus resultierenden Krankheiten durch die jeweilige Krankenkasse in Regress genommen werden können.
Ein Schelm wer arges hierbei annimmt, sicherlich wollen die Ärzte nur das Beste des Patienten – wobei es sich hierbei wohl eher um das Geld dessen als dessen Informationelle Selbstbestimmung handelt. Ein Patient mit einer Hautallergie oder eine "undefinierbaren Entzündung an der Augenbraue" lässt sich wohl über die Krankenkasse besser, lukrativer und ohne Ausfallrisiko abrechnen als diesen direkt abzukassieren.
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