Jesus ./. Römer

Dola Indidis, ein Kenianer, hat Stellvertretend für die christliche Vereinigung "Friends of Jesus" am 29. August 2007 Klage beim kenianische Verfassungsgericht in Nairobi eingereicht. Er möchte eine Überprüfung des Urteils das zur Kreuzigung von Jesus führte.
Hierbei will er sowohl Italien, Israel sowie verschiedene an dem Urteil beteiligte Personen anklagen lassen. Hierunter auch solch prominete Namen der Geschichte wie Tiberius den Kaiser Roms, Pontius Pilatus den Präfekten der Provinz Judäa und Herodes den König über Judäa, Galiläa und Samaria und berüchtigten Kindermörder.
Die Crux des Prozesses, welcher Jesus gemacht wurde, lag nach Meinung Indidis darin, dass es zum damaligen Zeitpunkt in Judäa zwei Rechtssysteme, das römische sowie das jüdische, nebeneinander gab. Und Jesus wurde anhand des römischen Rechts wie ein Krimineller abgeurteilt. Demgegenüber hätte nach jüdischen Recht die Anklage "nur" auf Blasphemie gelautet, was zur Steinigung geführt hätte.
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