6500€ pro Titel Strafe

Veröffentlicht von admin on 6.Oktober.2007 Kategorie Aktuelles | 2 Comments to Read

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Eine Amerikanerin, Jammie Thomas, wurde zu gesamt 157.ooo,- Euro durch ein US gericht verurteilt, weil sie 24 Titel über ein Filesharingtool im Internet verbreitet haben soll. Darüber hinaus werden ihr, als im Prozess unterlegener Partei, zusätzlich die gesamten Anwaltskosten zur Last gelegt. Somit kommt sie auf ca. 350.ooo,- Euro Gesamtkosten aus dem Prozess.

Pikant an dem Fall ist, dass J. Thomas während des gesamten Prozesses ihrer Unschuld beteuerte und die klagenden Musikfirmen laut Thomas' Anwalt nicht in der Lage waren wirklich nachzuweisen, dass Thomas selbst diese Musikstücke über die Kazaa Plattform anbot. Einzig ein frei wählbarer Internetnutzername ("terrastarr") konnte dem Internetzugang von J. Thomas zugeordnet werden.

Fraglich ob sich die Musikindustrie mit solchen Urteilen nicht einen Bärendienst erweist und eine "Robin Hood" bzw. "Jetzt erst Recht" Mentalität gegen sich aufbaut, ganz zu schweigen von der permanenten zur Schau Stellung des Pomps und Protzes der "ach so armen und durch Filesharer um ihr hart erarbeitetes knappes Salär betrogenen" Stars der Musikszene im TV.


Ebenfalls zu diesem Thema bloggt: handakte.de


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